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BRD / DDR - Vergangenheit



Bücher / Studien über den DDR-Sport,
speziell zu dessen Dopingvergangenheit



Hinweis: Werner Franke-Archiv

Umfangreiche Dokumente zur deutschen (BRD und DDR) Dopingvergangenheit sowie internationale Dokumente sind in Berlin im Werner Franke-Archiv einzusehen.

Kontakt: >>> Verein Doping Opfer Hilfe (DOH), Werner Franke-Archiv

 



Berendonk, Brigitte: Doping

Braun, Jutta / Barsuhn, Michael (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte

Geipel, Ines: Verlorene Spiele

Hartmann, Grit: Goldkinder

Latzel, Klaus/Niethammer, Lutz (Hg.): Hormone und Hochleistung

Latzel, Klaus: Staatsdoping

Reichhelm, Cornelia: Doping-Kinder des Kalten Krieges

Seppelt, Hans-Joachim / Schück, Holger:

Anklage: Kinderdoping - Das Erbe des DDR-Sports

Spitzer, Giselher: Doping in der DDR

Spitzer / Teichler /Reinartz: Schlüsseldokumente zum DDR-Sport

Spitzer, Giselher: Sicherungsvorgang Sport: Das Ministerium für Staatssicherheit und der DDR-Spitzensport

Spitzer, Giselher: Wunden und Verwundungen

 



Berendonk, Brigitte: Doping




Titel: 
Doping - Von der Forschung zum Betrug 
Autorin: 
Brigitte Berendonk 
Verlag: 
Rowohlt, 1992 
Layout: 
Broschiert, 448 S. 
ISBN-10: 
3499186772 
ISBN-13: 
978-3499186776 
Preis: 
nur noch antiquarisch erhältlich 
 
 
 
 
 
 


Verlagstext: 
Ist der Spitzensport noch zu retten? Brigitte Berendonk - Olympiateilnehmerin, Deutsche Meisterin, Jugendmeisterin in der früherern DDR und in der Bundesrepublik - schildert zusammen mit ihrem Mann Prof. Dr. Werner Franke das erschreckende Ausmaß des jahrelangen Dopingschwindels im Sport. 
 
 
Rezensionen: 
 
 
Weitere Infos: 
 
 
 


Braun, Jutta / Barsuhn, Michael (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte




Titel: 
Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte 
 
Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in Thüringen 
Autoren: 
Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.) 
Verlag: 
Die Werkstatt 2015 
Layout: 
Hardcover, 310 Seiten 
ISBN 
978-3-7307-0082-2 
Preis: 
24,90 EURO 
 
 


Verlagstext: 
Seit 1968 schnitt die DDR bei Olympischen Spielen regelmäßig besser ab als die Bundesrepublik Deutschland. Der Stolz auf den ostdeutschen Medaillenglanz lässt jedoch leicht die Schattenseiten des DDR-Sportsystems vergessen. Im sportlichen Vorzeigeland Thüringen ist der Streit um die Vergangenheit mit besonderer Vehemenz entbrannt. Dieses Buch geht daher der Frage nach, weshalb dort bis heute sportlicher Regionalstolz mit dem Wunsch nach einer angemessenen Würdigung der Opfer von Doping und Staatssicherheit kollidiert. 
 
Die vier AutorInnen, sämtlich ausgewiesene ExpertInnen der DDR-Sportgeschichte, beleuchten die Ergebnisse aus 25 Jahren Forschung zum DDR-Sport im heiklen Spannungsfeld zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Sie zeigen zugleich, dass Thüringen den schwierigen Umbau vom Staats- zum Vereinssport zwar mit Erfolg gemeistert hat, hingegen die Aufarbeitung des SED-Unrechts weiterhin Schauplatz politischer Grabenkämpfe geblieben ist. 


Inhalt: 
Einleitung 
 
 
Thüringer Sportler in der Diktatur.  
 
 
Einleitung 
 
Biografische Erfahrungen aus vier Jahrzehnten: 
Dirk Enke / Jürgen May / Reinhard Karger / Andreas Heß / Jürgen Grundler / Frankk Hoffmeister / Sigurd Hanke / Uwe Trömer / Rolf Beilschmidt / Margit B. / Ines Geipel / Gesine Tettenborn / Hans-Georg Aschenbach / Steffen Grummt und Kornelia Ender / Walter Jahn 
 
 
Epilog: Das Dopingsystem vor Gericht 
 
Erfolge nach Plan: Sportclubs und Kinder- und Jugendsportschulen 
 
 
FC Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena - König Fußball im Staatssozialismus. 1946 - 1989 
 
 
Transformation und Aufarbeitung des Sports im Bundesland Thüringen 
 
 
 
 


Geipel, Ines: Verlorene Spiele




Titel: 
Verlorene Spiele. Journal eines Doping-Prozesses 
Autorin: 
Ines Geipel 
Verlag: 
Transit Buchverlag (2001) 
Layout: 
gebundene Ausgabe, 160 Seiten 
ISBN-10: 
3887471601 
ISBN-13: 
978-3887471606 
Preis: 
nur noch antiquarisch erhältlich 
 
 
 
 
 
 
 
 


Kurzbeschreibung, Verlagstext: 
Ein aufsehenerregender Prozeß um Doping im DDR -Sport und die Folgen für die Sportlerinnen; aufgezeichnet und ergänzt mit biographischen Erzählungen, Dokumenten und jetzt erst gefundenen Akten von der Schriftstellerin Ines Geipel, die - früher Weltklassesprinterin in der Nationalstaffel - im Prozeß als Nebenklägerin direkt beteiligt war. 
 
Ehemalige Spitzensportlerinnen der DDR treffen sich Anfang Mai 2000 und berichten von den Folgen der Doping-Maßnahmen, die an ihnen zu ihrer aktiven Zeit ohne ihr Einverständnis vorgenommen wurden. Die eine erzählt von jahrelangen Depressionen, die andere von latenter Magersucht, eine ehemalige Kugelstoßerin ist nach dem Ende ihrer Karriere Jahr für Jahr um einen Zentimeter gewachsen, eine Speerwerferin bringt ein mißgebildetes Kind zur Welt, eine andere kann keine Kinder bekommen. Allein im Jahr 1988 wurden laut Protokoll der Stasi-Kreisdienststelle Jena 60.000 Tabletten von der Anabolika-Substanz »STS 646« vom Sportmedizinischen Dienst der DDR bestellt.Das reichte für etwa 30.000 Behandlungs-tage an Leistungssportlern.... Kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist wurde in Berlin am 3. Mai 2000 ein Prozeß wegen »Beihilfe zur Körperverletzung in 142 Fällen« gegen zwei prominente Spitzenfunktionäre des DDR-Sports eröffnet. Angeklagt: Sport-Chef und ZK-Mitglied Manfred Ewald (»Ich bin der Sport«) und sein oberster Mediziner Manfred Höppner. Es ging darum, ob die beiden von dem massiven Doping nicht nur gewußt, sondern es auch angeordnet hatten. Die Opfer, in erster Linie Frauen in medaillenintensiven Sportarten wie Leichtathletik oder Schwimmen, sollten auf Beschluß des ZK der SED als »Diplomaten im Trainingsanzug« sportliche Erfolge in politisches Renommee ummünzen. Aufsehen erregte dieser Prozeß nicht nur wegen des brisanten Themas, sondern weil erstmals eine Reihe ehemaliger Spitzensportlerinnen als Opfer und Nebenklägerinnen das Wort ergriff. Eine von ihnen war die Sprinterin Ines Geipel, die (damals Ines Schmidt) Anfang der achtziger Jahre zur 4x100m-Nationalstaffel der DDR gehörte.Sie begann, den Prozeß zu protokollieren, die Angeklagten zu beobachten, in Archiven zu recherchieren und vor allem mit den anderen Frauen über sportliche Karrieren, körperliche Veränderungen, ihre Schmerzen, ihr Leben nach der Karriere zu sprechen.... 
 
 
Rezensionen: 
 


Hartmann, Grit: Goldkinder




Titel: 
Goldkinder: Die DDR im Spiegel ihres Spitzensports 
Autorin: 
Grit Hartmann 
Verlag: 
Forum Verlag Leipzig; Auflage: 2., unveränd. Aufl. (1998) 
Layout: 
Broschiert, 351 S. 
ISBN-10: 
3931801039 
ISBN-13: 
978-3931801038 
Preis: 
nur noch antiquarisch erhältlich 
 
 


Verlagstext: 
Den Ruf, Goldkinder hervorzubringen, bewahrte sich die DDR bis zu ihrem Ende. Als sie 1989 sanft dahinging, da sprangen, rannten und warfen die "Diplomaten im Traningsanzug" noch immer höher,schneller, weiter als die aus den meisten anderen Staaten. Warum wurde der Sport zum einzigen ostdeutschen Spitzenerzeugnis von Weltgeltung? War er tatsächlich eine Art marktwirtschaftliche Insel inmitten des Sozialismus "in den Farben der DDR"? In den Augen der SED-Spitze stellten siegende Sportler die Überlegenheit ihres Gesellschaftsmodels unter Beweis. Wie sehen ehemalige Olympiasieger und Weltmeister ihre Rolle als "sozialistische Heroen" heute? 
 
In zeitgeschichtlichem Analysen und Gesprächen beschreiben Athleten und Autoren aus Ost und West ein System , das kein "Wunder " war, sondern deutsch-deutsch begann und endete, über komplexe Kommandostrukturen gelenkt wurde, auf höchstmögliche Effektivität zielte und dabei Idealismus, Ehrgeiz und Fachkenntnisse tausender Akteure instrumentalisierte. 
 
 
Rezensionen: 
 
 
 


Latzel, Klaus/Niethammer, Lutz (Hg.): Hormone und Hochleistung




Titel: 
Hormone und Hochleistung 
 
Doping in Ost und West 
Autoren: 
Klaus Latzel, Lutz Niethammer (Hg.) 
Verlag: 
Böhlau Verlag Köln Weimar Wien, 1. Auflage Juli 2008 
Layout: 
gebundene Ausgabe, 265 S. 
ISBN-10: 
3412201235 
ISBN-13: 
978-3412201234 
Preis: 
EUR 29,90 
 
 
 
 


aus dem Inhalt:

I. Strukturen, Beteiligte, Verantwortung

Holger Gabriel: Aus ärztlicher Sicht. Erwünschte und unerwünschte Wirkungen anabol-androgener Steroide

Andreas Singler, Gerhard Treutlein: Doping in der Bundesrepublik Deutschland: Historische und soziologische Aspekte abweichenden Verhaltens im Spitzensport

Giselher Spitzer: Entstehung und Funktionsweise des DDR-Zwangsdopings: Doping in einem geschlossenen System und die Grenzen der biologischen Leistungsfähigkeit

Nikolaus Knoepffler: Freiheitssspielräume in einem stattlichen Dopingsystem?

Ekkehard Schönherr: Pharmabetriebe in der Planwirtschaft

Klaus Latzel: Doping und die pharmazeutische Industrie in der DDR. Vorläufige Ergebnisse und Forschungsprobleme

Hans Joachim Teichler: Doping in der Endphase der DDR und im Prozess der Wende 1989/90

Jutta Braun: "Dopen für Deutschland" - Die Diskussion im vereinten Sport 1990-1992

 

II. Kulturwissenschaftliche Perspektiven

Anke Delow: "Ich finde, ich hatte keine andere Wahl" - Doping und Biografie

Kirsten Kaya Roessler: Doping als Beziehungsproblem. Psychologische Aspekte von Sport, Schmerz und Grenzen

Nikolaus Katzer: Am Rande der Vollkommenheit. Aspekte einer Geschichte sowjetischer Körperoptimierung

John Hobermann: Fünfzig Jahre Doping und die Pharmakologisierung des Alltagslebens

Volker Caysa: Doping und das Problem des Maßes einer "natürlichen" Eigenleistung des Menschen

 



Latzel, Klaus: Staatsdoping




Titel: 
Klaus Latzel 
Autorin: 
Staatsdoping: Der VEB Jenapharm im Sportsystem der DDR 
Verlag: 
Böhlau; Auflage: 1., Aufl. (19. August 2009) 
Layout: 
gebunden, 352 S. 
ISBN-10: 
3412203297 
ISBN-13: 
978-3412203290 
Preis: 
EUR 34,90 
 
 
 
 
 


Verlagstext:

Bereits seit einiger Zeit wird die Rolle der pharmazeutischen Industrie im Dopingsystem der DDR kritisch beleuchtet. Mit diesem Band legt nun Klaus Latzel eine umfassende Analyse der Verstrickungen des VEB Jenapharm in das staatlich organisierte Doping zwischen 1960 und 1990 vor. Seine Erkenntnisse bettet der Autor in den sportpolitischen und kulturhistorischen Kontext der Zeit ein und diskutiert darüber hinaus Fragen individueller und kollektiver Verantwortung für die bis heute reichenden, teils schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden medizinischer Eingriffe im Spitzensport. Ein Anhang mit zahlreichen, bislang unveröffentlichten Quellen ermöglicht den Lesern, sich ein eigenes Bild von der Problematik zu machen. Damit wird der öffentlichen Debatte über die Rolle des VEB Jenapharm im Dopingsystem der DDR endlich eine wissenschaftlich tragfähige Grundlage gegeben.

 

Zitat aus der Bilanz, S. 189:

Art und Umfang der Arbeiten der pharmazeutischen Industrie und speziell des VEB Jenapharm für das Dopingsystem sind ausführlich dargestellt worden, ebenso die politbürokratische Konstellation autoritär verfasster Korporation, die dieses System kennzeichnete. Es ist eindeutig, dass Jenapharm nicht ursächlich für die Errichtung dieses Systems verantwortlich war und im weiteren Verlaufe auch nicht zu dessen treibenden Kräften zählte. Ebenso ist aber aus heutiger Sicht eindeutig, dass der VEB Jenapharm schon durch seine Mitwirkung an diesem System als moralisch mitverantwortlich für dessen teils schwerwiegende gesundheitliche Folgeschäden bei den betroffenen Sportlerinnen und Sportlern gelten muss. Diese korporative Verantwortung des Betriebes oder des Kombinats hebt die individuelle Verantwortung seiner leitenden Wissenschaftler nicht auf.

 



Reichhelm, Cornelia: Doping-Kinder des Kalten Krieges




Titel: 
Doping-Kinder des Kalten Krieges 
 
Vom Staat geliebt-vom Staat missbraucht 
Autorin: 
Cornelia Reichhelm 
Layout: 
Broschiert, 299 Seiten 
Verlag: 
LIT Verlag, Berlin 2014 
ISBN: 
978-3-643-12615-3 
Preis: 
24,90 EURO, E-Book 19,90 EURO 
 
 
 


 
 
Verlagstext: 
Cornelia Reichhelm, von der Bundesrepublik Deutschland anerkanntes Dopingopfer und ehemalige DDR-Hochleistungs-Ruderin, als Jugendliche im Alter von 13 Jahren bereits gedopt, ist in die Tretmühle des DDR-Hochleistungssports geraten. Ihr Leben wird sowohl geprägt von schweren Dopingschäden, als auch von einer immer wiederkehrenden Begegnung mit der Stasi, bis heute. Vor dem Hintergrund des geheimen Staatsplanes 14.25 erfährt sie nach 20 Jahren von Doping-Forschungs-Programmen und Menschen-Experimenten an jungen Sportlern. 
 
Sie wird konfrontiert mit einem unfassbaren Ausmaß des Dopingbetruges und zugleich mit der Vertuschung und Verharmlosung dieser Problematik bis hin zur Verleumdung der Opfer, während die Täter von der Bundesregierung und vom Sportbund geschützt werden. 
 
 
Cornelia Reichhelm: 
Ein Freund sagte einmal: "Die Wahrheit hat ein langes Leben, freuen sie sich darauf." 
 
Mein Buch widme ich allen Kindern und Jugendlichen, die durch Erwachsene, Eltern, Lehrer oder von Fremden in irgendeiner Art missbraucht, ausgenutzt, unterdrückt oder ausgebeutet wurden. Es ist schon schlimm, wenn ein Fremder ddie Körper körperlich oder seelisch missbraucht. Noch viel schlimmer jedoch ist es, wenn diese Verbrechen durch Vertraute an ihren Schutzbedürftigen, Schutzbefohlenen verübt werden. 
 
 


Seppelt, Hans-Joachim / Schück, Holger: Anklage: Kinderdoping - Das Erbe des DDR-Sports




Titel: 
Anklage: Kinderdoping - Das Erbe des DDR-Sports 
Autoren: 
Hans-Joachim Seppelt, Holger Schück (Hrsg.) 
Verlag: 
Tenea (1999) 
ISBN-13: 
978-3932274169 
 
 
Rezensionen: 
 


Zitate:

Aus dem Vorwort:

Wir haben den Hauptakzent auf den Schwimmsport gesetzt. Als langjährige Beobachter und Wegbegleiter des Sports schien uns dies zwingend geboten zu sein. Denn gerade im DDR-Schwimmen wurden Minderjährige radikal und rücksichtslos gedopt. Aktueller Aufhänger war dabei auch, daß 1998 in Berlin der Doping-Pilotprozeß Gesundheitsschäden bei ehemaligen Athletinnen der Schwimmsektion des SC Dynamo Berlin strafrechtlich zu bewerten hatte. Dennoch: Das Buch öffnet sich früh für die große Sicht der Dinge, für das System dahinter. Und es geht damit letztlich weit über den Schwimmsport hinaus.

 

Bericht über eine geheime Unterredung des DTSB-Präsidenten Ewald mit Manfred Höppner 1978:

Es wurde durch Gen. EWALD der Auftrag erteilt, bis Mitte nächsten Jahres zu jedem der aufgeführten Athleten konkret den individuellen Absetz-Zeitraum für Anabolika zu bestimmen unter Einkalkulierung des höchsten Risikofaktors.

 

Aus der Stasi-Akte IM "Technik" alias Manfred Höppner:

Trat während des Anwendungszeitraumes von anabolen Hormonen dennoch eine Schwangerschaft ein, wurde in jedem Fall eine Schwangerschaftsunterbrechung empfohlen.

 

Aus der Stasi-Akte IM "Technik" (VS-Klinik = Stasi-Klinik):

PS.: Die Sportlerin [Name geschwärzt] (wahrscheinlich Ruderin bzw. Kanutin) ist bereits im 6 Monat schwanger - da aber Einnahme von Anabolika fortgesetzt sind nun Komplikationen zu erwarten, da bei weiblichen Geschlecht des Embryos ein starker maskuliner Typ zu erwarten ist. Entbindung müßte in VS-Klinik durchgeführt werden und vorher Geschlechtsbestimmung vorgenommen werden um Entscheidungen dann zu treffen.



Spitzer, Giselher: Doping in der DDR




Titel: 
Doping in der DDR 
 
Ein historischer Überblick zu einer konspirativen Praxis 
 
Genese - Verantwortung - Gefahren 
Autor: 
Giselher Spitzer 
Verlag: 
SPORT und BUCH Strauß 1998 
 
Reihe: Wissenschaftliche Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft 
Layout: 
Broschiert, 434 S. 
ISBN: 
3-89001-315-5 
Preis: 
nur noch antiquarisch erhältlich 


aus dem Vorwort: 
Mit dieser Untersuchung, die insbesondere auf den den Akten und Vorgängen der einzelnen staatlichen Einrichtungen des DDR-Sportsystems und der diesen Stellen nachgeordneten Verbände und Vereinigungen einschließlich Clubs basiert, wird umfassend die These vom staatlichen Doping in der DDR belegt. (...) Dr. Giselher Spitzer hat mit dieser Untersuchung eines historischen Überblicks über die DDR-Dopingpraxis einen fundierten Bericht zu einem phänomenalen System geliefert. (...) 
 
 
 
 
 


Spitzer / Teichler /Reinartz: Schlüsseldokumente zum DDR-Sport




Titel: 
Schlüsseldokumente zum DDR-Sport 
 
Ein sporthistorischer Überblick in Originalquellen 
Autor: 
Giselher Spitzer; Hans J. Teichler; Klaus Reinartz (Hrsg.) 
Verlag: 
Meyer & Meyer Sport (10. November 1997) 
 
Reihe: Sportentwicklungen in Deutschland, Band 4 
Layout: 
Broschiert, 344 S. 
ISBN-10: 
3891245130 
ISBN-13: 
978-3891245132 
Preis: 
EUR 18,90 
 
 


Die seit einem halben Jahrzehnt betriebene quellengestützte Geschichtsschreibung über die DDR als "moderne Diktatur" (Kocka) läßt einige Konturen klar erkennen, die vor der friedlichen Revolution von 1989/90 nicht einmal im Umriß erkennbar waren: das Spitzensportsystem befand sich fast 20 Jahre lang in einem Bereich der Geheimhaltung, und erst heute können Historiker Hintergründe (und leider oft auch Abgründe) beleuchten. Eine extreme Funktionalisierung des Sports und der Bewegungskultur in SBZ und DDR zu politischen Zwecken eröffnet sich dem flüchtigen Leser der Originaltexte, die hier zum großen Teil zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 
 
In diesem Buch geht es zunächst um das Mnonopol der SED auf Teilnahme am Sport überhaupt und Funktionalisierungsversuche der SportlerInnen durch Errichtung von Köperschaften als Vereins- und Demokratieersatz. Die verhängnisvolle Integration des Dopings in die Trainingspläne und die ungerechte Behandlung des breitensports wird belegt und auf die Sonderrolle des Fußballsports in der DDR hingewiesen. Es folgen Schlüsseldokumente aus den achtziger Jahren, die auf die Endlichkeit des DDR-Sports hiweisen: auf Krisenjahre seit 1989 und ein Auseinanderbrechen des komplizierten Systems des Leistungssports aufgrund ökonomischer und sportwissenschaftlicher Grenzen. 
 
 


Spitzer, Giselher: Sicherungsvorgang Sport: Das Ministerium für Staatssicherheit und der DDR-Spitzensport




Titel: 
Sicherungsvorgang Sport: Das Ministerium für Staatssicherheit und der DDR-Spitzensport 
Autor: 
Giselher Spitzer 
Verlag: 
Hofmann, Schorndorf; Auflage: 1 (Oktober 2005) 
 
Reihe: Bundesinstitut für Sportwissenschaft 97 
Layout: 
gebunden, 704 S. 
ISBN-10: 
3778089714 
ISBN-13: 
978-3778089712 
Preis: 
EUR 55,80 
 
 
 
 
 


Verlagstext: 
Der in Berlin und Odense lehrende Privatdozent Giselher Spitzer hat für den Sportausschuss des Deutschen Bundestages im BISp-Auftrag die Schattenseiten des DDR-Sports analysiert: Der Staatssicherheitsdienst, von Bürgerrechtlern „Stasi“ genannt, zielte auf totale Kontrolle und Durchherrschung. Sie hatte ihr Netz über 100.000 Personen im Spitzensport, deren Freunde und Familienangehörige ausgespannt. Dargestellt werden sportbezogene Aufgaben und Ziele des DDR-Geheimdienstes sowie erstmals die Auslandsspionage gegen das „Operationsgebiet“, die Bundesrepublik Deutschland. Motive und Spielraum der Akteure in diesem bezahlten und unbezahlten Überwachungsapparat werden dargelegt. Die Verheimlichung des Zwangsdopings als Hauptaufgabe der Geheimpolizei wird berücksichtigt, wobei erstmals die Effektivität unangemeldeter Trainingskontrollen empirisch belegt wird. Auf den Textteil mit neun Hauptkapiteln folgt ein ausführlicher Dokumententeil, um auf gesicherter wissenschaftlicher Basis und für jeden Interessierten überprüfbar in diesem schwierigen Gebiet deutscher Geschichte argumentieren zu können. 
 
 
Interview mit G. Spitzer: 
 
 
Rezensionen: 
 
 
 


Spitzer, Giselher: Wunden und Verwundungen




Titel:  
Wunden und Verwundungen 
 
Sportler als Opfer des DDR-Dopingsystems 
 
Eine Dokumentation 
Autor: 
Giselher Spitzer 
Layout: 
broschiert, 600 Seiten 
Verlag:  
Sportverlag Strauß, 2007 
ISBN-10: 
3939390119 
ISBN-13: 
978-3939390114 
Preis: 
Euro 28,80.- 
 


 

>>> C4F-Rezension

 

Zitat aus der Einladung zur Vorstellungs-Pressekonferenz:

Im Ergebnis liegen über 2.000 Seiten autorisierte und anonymisierte Berichte von mehr als 50 Geschädigten über die Folgen des Zwangsdopingsystems vor. Sie werden in der Stiftung einsehbar sein und können zukünftig ihre Wirkung entfalten können: für weitere Forschungen oder für Schülerarbeiten.

Das Projekt wird an der HU vorgestellt, deren Sportwissenschaft seit langem intensiv auch die ethischen, historischen und pädagogischen Probleme von Medikamentenmißbrauch im Hochleistungs- und Freizeitsport erforscht.

- Art und Anzahl der Schädigungen durch das Zwangsdoping sind vielfältiger und gewichtiger als bisher bekannt.

- Erstmals werden durch die Auswertung der Interviews quantitative Aussagen über Erkrankungen und Schädigungen sowie den Verlauf möglich und vorgestellt.

- Ebenfalls zum ersten Mal können genauere Aussagen über Schäden an den Kindern der Dopingopfer gemacht werden.

- Typische medizinische Schadensbilder werden deutlich,

- ebenso die schweren biographischen Brüche und

- die persönlichen, materiellen und sozialen Folgen der Schädigungen.

- Weiterhin dokumentieren die Interviews die Realität und den überharten Trainingsalltag im DDRLeistungssport.

 


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