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24/10 2002

Lukas Zumsteg

Team 
Phonak Hearing Systems (GS II) 
Nationalität 
Schweizerisch 
Geburtstag 
21.06.1972 
Homepage 


Fragen & Antworten



Lukas Zumsteg
© Peloton-Pictures

  1. Dein Motto (beruflich und privat)?
    Ich möchte Spass am Leben haben!


  2. Was ist das Schöne am Beruf des Radrennfahrers bzw. was sind die Schattenseiten ?
    Schön ist, dass ich draussen in freier Natur meine Arbeit verrichten kann, mir den Trainingstag selbst einrichten und währende einer Saison Höhepunkte und Tiefen durchgehen kann. Dabei aber sehr viel von zu Hause weg, was manchmal meine Reiselust übersteigt!


  3. Was sind Deine Pläne für die Zeit nach der Karriere?
    Im Moment befasse ich mich noch nicht damit. Ich habe einen Beruf erlernt und mich zum Maschinentechniker TS weiter gebildet. Diese Arbeit hat mir auch Spass gemacht. Vielleicht kehre ich wieder einmal dahin zurück, oder ich mache ganz etwas anderes. Ich hoffe aber, dass ich noch einige Jahre Radfahren kann.


  4. Der Sportdirektor ist ein…?
    Vorgesetzter, Terminkoordinator, guter Kollege, ähnlich wie ein Vater und muss manchmal auch Psychologe sein.


  5. Fans sind…?
    unser Publikum. Ohne Fans gäbe es keine Radrennen und ohne Radrennen keine Fans. Zusammen bilden wir eine grosse Radfamilie!


  6. Was ist das Schlimmste, Verrückteste oder Interessanteste, das Du mit einem Fan erlebt hast?
    Es gibt immer wieder viele schöne Gesten von Fans.
    Wenn ich angefeuert werde, motiviert das. Schlimm ist aber, wenn du alles gegeben hast und dich hundemüde einen Berg hochquälen musst und dabei dir einer zuruft: Fahre mal, du bist ja langsamer als eine Schnecke!


  7. Dein Lieblingsrennen? Warum?
    Schynberg-Rundfahrt, GP Gansingen, GP Gippingen, Rad Classic Bremgarten und die Tour de Suisse. Das sind alles Rennen in meiner Heimat. Da kennen mich viele Leute, die mir zurufen und die Daumen drücken!


  8. Welches Rennen magst Du nicht? Warum?
    Es gibt kein Rennen, das ich nicht mag. Mit entsprechender Vorbereitung kann man überall gute Leistungen bringen, was Freude macht. Ich mag es aber nicht, wenn ich schlecht vorbereitet an den Start gehen muss.


  9. Welcher ist der schwierigste Anstieg?
    Während der Tour de Suisse 2000 musste wurde ich am Monte Ceneri abgehängt und musste aufgeben. Das war für mich ein Tiefschlag. Wenn ich aber bei vollen Kräften bin, so fahre ich auch gerne über diesen Pass. Mein schwierigster Anstieg im Training ist das Benkerjoch. Wenn ich bei Steffen Wesemann im Kaffee war und mit kalter Muskulatur auf den Heimweg gehe, so schmerzt dieser steile Anstieg in den Beinen!


  10. Vor welchem Rennfahrerkollegen hast Du am meisten Respekt?
    Ich respektiere alle meine Berufskollegen. Wenn wir das nicht in einem gesunden Ausmass machen würden, so gäbe es viele schlimme Stürze. Sehr schätze ich die Art von meinem Zimmerkollegen Matthias Buxhofer. Aber auch Ex-Weltmeister Oscar Camenzind oder andere Fahrer, welche wie er im Radsport sehr viel erreicht haben und dennoch auf dem Boden geblieben sind.


  11. Welche Einstellung hast Du zum Thema Doping?
    Doping ist leider in unserer Gesellschaft ein Dauerthema. Ich bin überzeugt davon, dass wir Radsportler auf einem guten Weg sind. Das ganze Regelement hilft uns, gesunden Sport zu treiben.


  12. Hast Du Familie? Wenn ja, was sagt die dazu, daß Du Radrennprofi bist?
    Meine Freundin, Mutter und die Schwestern unterstützen mich in meinem Sport. Ohne ihre Hilfe hätte ich den Weg zu den Berufsfahrern nicht schaffen können. Sie freuen sich mit mir, wenn ich Erfolge haben, teilen aber auch mein Leid bei Tiefschlägen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an sie!


  13. Wie bist Du zum Radsport gekommen?
    Als der Radfahrerverein im Dorf ein Schülerennen veranstaltete, fuhr ich zum Titel: "Schnellster Schüler von Sulz". Daraufhin hat mich der damalige Trainer der Jungradler (Theo Obrist) in die Reihen der Radsportschüler aufgenommen. Ich bestritt daraufhin Rennen in den verschiedenen Kategorien und hatte je länger je mehr Spass daran.


  14. Welche Vorbilder hast Du?
    Mein Vorbild besteht aus einer Mischung von Michael Schumacher, Miguel Indurain, Pirmin Zurbriggen und aus nicht in der Öffentlichkeit bekannten Menschen, die viele verschiedene, aber tolle Fähigkeiten und Eigenschaften haben.


  15. Was machst Du in Deiner Freizeit?
    Zeitungen lesen, meine Homepage betreuen, mit Kollegen zusammen sein und alles, was mir Freude macht. Dazu gehören auch Wandern und Snowboarden.


  16. Was sind Deine besten bzw. schlechtesten Eigenschaften?
    Ich habe viele gute und auch schlechte Eigenschaften. Finden sie diese bei einem Gespräch selbst heraus ;-)

 

 




Für unsere Cycling4fans-Umfrage haben wir den gleichen Fragebogen an alle Fahrer geschickt, die offizielle Email-Adressen haben.

 

Die Umfrage wurde von Christine durchgeführt. Mit Unterstützung in Sachen Radsportlerinnen durch msteil. Übersetzungen teilweise mit Hilfe von Anita, Chianni, Christine (Bel) und Tick.



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