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BRD / DDR - Vergangenheit



1977/1983 Grundsatzerklärungen für den Deutschen Spitzensport des DSB und des NOK

Nach den Vorkommnissen während der Olympischen Spielen 1976 in Montreal wurde in Westdeutschland die Debatte um Doping offen und kontrovers ausgetragen (>>> Kolbe-Spritze u.a.). Die Meinungen waren nicht einheitlich. Insbesondere um die Sinnhaftigkeit der Anabolika wurde heftig gestritten und einige Zeit sah es fast so aus, als könnte eine offzielle Freigabe durchgesetzt werden. So hatten die deutschen Sportmediziner sich im Oktober 1976 auf einem Kongress des Deutschen Sportärzte-Bundes in Freiburg für die ärztlich kontrollierte Freigabe der Anabolika bei Männern ausgesprochen. Diese Erklärung wurde jedoch im Mai 1977 aufgehoben, nachdem der DSB und das NOK sich für eine deutliche Antidopingstrategie entschieden und eine erste gemeinsame Erklärung * hierzu abgeben hatten.

Am 11. Juni 1977 wurde dann diese Haltung von DSB und NOK mit einer Grundsatzerklärung für den Leistungssport fest gezurrt.

Diese Erklärung beinhaltet ein klares Bekenntnis zu ärztlich-medizinischer Betreuung der Athleten, die als unerlässlich gilt, gleichzeitig wird einer medikamentös-pharmakologischen Leistungsteigerung eine Absage erteilt. Zur Begründung wird neben ethischen, psychologischen, ärztlichen und pädagogischen Gründen auf die internationalen Regeln verwiesen.

 

Erarbeitet wurde diese Grundsatzerklärung von einer Kommission unter Leitung von Prof. Ommo Grupe, Sportwissenschaftler und Präsidiumsmitglied des DSB, Dieter Graf Landsberg-Vehlen, Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und Vizepräsident des Deutschen Sportbundes (DSB) und Heinz Fallak, von 1974–1988 Vorsitzender des Bundesausschusses Leistungssport (BAL) und von 1974–1988 Präsidiumsmitglied in DSB und NOK. Mit der Geschäftsführung wurden Jan Kern (BAL) und Helmut Digel (Universität Tübingen) beauftragt. Die Generalsekretäre von DSB Karlheinz Gieseler und NOK Walter Tröger nahmen an den Sitzungen entsprechend ihren zeitlichen Möglichkeiten teil. ** Die Sitzungen fanden an 5 Tagen statt: 26.11.1976, 14./15.1.1977 und 24./25.2.1977.

Die Kommission war nach den Ereignissen in Montreal eingesetzt worden um die Manipulationen im Sport zu untersuchen. Ein Untersuchungsbericht wurde jedoch nie veröffentlicht. (>>> Prof. Grupe zur Grundsatzerklärung vor dem Sportausschuss und Diskussion darüber)

 

Neben Leitlinien wurden Verpflichtungen für die Verbände und die darin Aktiven formuliert und Wünsche an die Sportmedizin, die Politik und andere gesellschaftliche Partner festgehalten.

 









Südkurier, 25.10.1978:
"Die Dunkelziffer derjeingen, die Anabolika nehmen, ist sprunghaft in die Höhe geschnellt," ist die Erkenntnis von Professor Joseph Keul .... "Wie kämpfen heute noch mit dem durch die unwürdige Diskussion von 1977 entstandenen Vertrauensschwund der Athleten."
Keul-Kollege Professor Armin Klümper ....: "Die ganze öffentliche Diskussion und die verfaßten Grundsatzerklärungen haben uns die Arbeit nicht nur erschwert sondern uns sogar in der Entwicklung zurückgeworfen. Früher konnten wir die Einnahme von Anabolika wenigstens kontrollieren. Da es jetzt viele heimlich tun, ist die Gefahr, daß jemand gesundheitliche Schäden davonträgt, natürlich größer." Und daß es viele heimlich tun, steht nach Ansicht von Experten fest. Wenn heute in einigen Sportarten Dopingkontrollen überraschend vorgenommen werden würden, dann würden DSB und NOK ihr blaues Wunder erleben.

Kommentare:

Dr. W. Hollmann wird in der FAZ am 7. Mai 1977 wie folgt zitiert: „Die Anti-Doping-Erklärung von Willi Weyer und Willi Daume, bei aller persönlichen Wertschätzung vor beiden Männern, ist von rührend anmutendem Niveau. Ihr Verhalten gleicht dem Ingenieur, der einen Mondflug vorbereitet und sich dabei der Materialien von Peterchens Mondfahrt bedient.“

Die Zeit schreibt am 11.11.1977: "Das Vorhaben des Deutschen Sportbundes (DSB), der medizinischen, pharmakologischen und technischen Manipulation durch eine Anti-Doping-Charta zu begegnen, ist zwangsläufig so lange ein Versuch am untauglichen Objekt, wie der Wille und die Möglichkeit zu steter Kontrolle fehlen. Hatte DSB-Präsident Willi Weyer noch Anfang des Jahres lautstark und entschieden für „Kontrollen auch auf unterster Ebene" plädiert, so sprach, sich jüngst, knapp vier Monate nach Verabschiedung der Charta, die wissenschaftliche Kommission des Bundesausschusses für Leistungssport während einer Tagung in Beckstein (Taunus) „gegen alle etwaigen Kontrollmaßnahmen beim Training der Spitzensportler" aus."

 

aus der Praxis:

Manfred Ommer, Sprinter in den 70er Jahren, gab im März 1977 zu mit Dianabol Vizeeuropameister geworden zu sein. "Was zählt, ist nur der Erfolg. Der Athlet will gewinnen, und alles, was ihm dabei hilft oder auch nur Hilfe verspricht, ist gut und muß zumindest ausprobiert werden. Ein Mannschaftsarzt, der einemAthleten eine Apfelsine in die Hand drückt und ihn mit dem guten Rat in den Wettkampf schickt, sich noch einen Apfel zu kaufen, ist die längste Zeit Mannschaftsarzt gewesen.. Dafür sorgen die Athleten selbst.... Und der Arzt, von dem ich die richtigen Pillen habe, hat ja auch an der Dopingliste mitgearbeitet....“ (die Welt, 15.3.1977)

"Sehr viele Trainer - das ist auch nachweisbar - lehnen Anabolika überhaupt nicht ab. Dann kommt der Athlet mit den Funktionären der Verbände in Berührung. Hier stelle ich die Behauptune auf, daß ich noch keinen Verbandsfunktionär getroffen habe, der mir klipp und klar gesagt hat, daß er gegen Anabolika ist und daß er mir davon abrät. Im Gegenteil: Es liegen Beweise und Zeugenaussagen vor - auch von Athleten der Nationalmannschaft -, daß sogar Funktionäre der Verbände den Athleten zu der Einnahme von Anabolika geraten haben." (Sportausschuss 1977, S. 6/56)



* Doping-Erklärung DSB und NOK April 1977 (sid, 30.4.1977)

offizielles Kommunique

die Doping-Erklärung

 

Als Ergebnis der 124. Sitzung des Praesidiums des Deutschen Sportbundes, das sich am Wochenende im Frankfurter Haus des Deutschen Sports ausführllch mit der Vorlage der vom Deutschen Sportbund und vom Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland eingesetzten Kommission beschäftigte, haben der Praesident des DSB, Willi Weyer, und der Präsident des NOK, Willi Daume, folgende gemeinsame Erklärung abgegeben:

- "die Beeinflussung der sportlichen Leistung durch jegliche Manipulation am Athleten verstößt gegen die humanltären und ethischen Prinzipien des Sports, verletzt die Chancengleichheit und birgt die Gefahr gesundheitlicher Schädigung in sich. Aus diesen Gruenden werden jede medizinisch-pharmakologische Leistungsbeeinflussung und technische Manipulation am Athleten entschleden abgelehnt. Es ist dabei unerheblich, ob die verabreichten Medikamente zu kontrollieren sind oder nicht.

- Wirkungsvollste Alternative zu jeglicher Manipulation ist ein umfassendes Konzept von Förderungsmaßnahmen für den einzelnen Athleten und den gesamten Spitzensport. Dabei kommt der ärztllchen und pädagogisch-psychologischen Betreuung, der sozialen Unterstützung und der Aufklärung über die Gefahren von Manipulationen besondere Bedeutung zu.

- Der Deutsche Sportbund wird seine Dopingbestimmungen ergänzen. Die Verbände, in denen das Verbot medikamentöser Beeinflussung bislang noch nicht ausreichend geregelt ist, sollen dazu veranlasst werden, entsprechende Massnahmen zu ergreifen und diese Auffassung auch in ihren internationalen Federationen zu vertreten. Alle sportwissenschaftlichen Einrichtungen, insbesondere das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, werden aufgefordert, sich intensiv mit Fragen von Training und Wettkampf zu befassen.

- DSB und NOK bekennen sich uneingeschränkt zur Teilnahme an internationalen Wettkämpfen. Sie fordern die Öffentlichkeit auf, anzuerkennen, dass nicht nur Weltrekorde, Siege und vordere Plätze, sondern alle sportlichen Leistungen zu würdlgen sind.

- DSB und NOK appellieren an alle gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen, insbesondere an Parlamentarier auf allen Ebenen, Arbeitgeber, Gewerkschaften und Kirchen, die soziale Verantwortung für die Spitzensportler mitzutragen. Dabei kommt der Arbeit der Stiftung Deutsche Sporthilfe besondere Bedeutung zu.

- Probleme der Leistungsbeeinflussung betreffen auch die Eltern heranwachsender Sportler. Sie müssen sicher sein, dass ihre Kinder verantwortungsvoll betreut und auf dem Weg zur Spitzenleistung nicht manipuliert werden.

- Wir sind davon überzeugt, dass unsere Sportler auch beim Verzicht auf verbotene Leistungsbeeinflussung den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchen.

- Der Bericht der Dreier-Kommission, der Prof. Ommo Grupe (Vorsitz), Graf Landsberg-Velen und Heinz Fallak angehören, wird am 25. Mai 1977 Gegenstand von Beratungen im NOK-Präsidium sein und bildet die Bassis für eine Grundsatzerklärung für den Spitzensport, die den Delegierten des SSB-Hauptausschusses am 11. Juni 1977 in Baden-Baden vorgelegt wird."



** Helmut Digel, Assistent der Kommission im Interview:

Am 21.11.2012 berichtete Prof. Helmut Digel in einem Interview mit der FAZ etwas über die Arbeit dieser Grupe-Kommission. Digel war Assistent der Dreiergruppe, bestehend aus Ommo Grupe, Dieter Graf Landsberg-Vehlen.

 

Ende 2013 veröffentlichte Digel seine persönlichen Notizen als Protokollant der Dreier-Kommission, neben Jan Kern. Er hält darin drei Positionen fest, die sich nach der Befragung heraus kristallisiert hatten:

- Doping und Anabolikagaben an Athleten sind nicht zu verantworten (Mediziner H.E. Bock, Pharmakologen D. Palm, H. Klehr, ehemalige Athleten H. Meeuw, I. Mickler-Becker, Pfarrer H. Döring)

- Doping und Anabolikagaben sind unter bestimmten Voraussetzungen verantwortbar (Mediziner R. Felten, Trainer H. Planert, Pfarrer P. Jakobi, kein ehemaliger Athlet)

- Doping und Anabolika müssen zugestanden werden, da man ohne diese Medikamente im modernen Hochleistungssport chancenlos sei (Mediziner Dörr, Trainer Köberich, ehemaliger Athlet R. Altig; mit Einschränkunen M. Donike) (H. Digel, Verlorener Kampf)

 

Zitate aus dem FAZ-Artikel:

"1976 war ich geschockt von dem, was in manchen Sportarten üblich war. Gravierend war es im Gewichtheben, im Schwimmen, in der Leichtathletik und im Radsport. Für die Leichtathletik fanden wir immer mehr Zeugen, die von Doping bis in Leistungsklassen berichteten, in denen man nicht einmal an deutschen Meisterschaften teilnahm.

...

Wir waren geschockt, als deutsche Sportmediziner uns sagten, man müsse dopen, wenn man international konkurrenzfähig sein möchte. Hans Erhard Bock, der Leiter der Medizinischen Klinik in Tübingen, war empört, als er hörte, dass sich der Mediziner Heinz Liesen in aller Konsequenz dazu bekannte, dass Leistungssteigerung zu den Aufgaben des Arztes im Sport gehöre.

...

Wir wurden belächelt. Der Direktor des Bundesausschusses Leistungssport, Helmut Meyer, hielt uns für Idealisten, die nicht verstanden hatten, wie die Probleme des Hochleistungssports zu lösen seien. Er hatte sein Personal nach seiner Haltung rekrutiert. Der DDR-Sport war für diese Leute das Vorbild. Wer das nicht so sah, hatte keine Ahnung vom Hochleistungssport.

...

Niemand war ahnungslos. Wer Zeitung las, konnte in den sechziger und siebziger Jahren erkennen, dass wir ein Doping-Problem haben. Es gab genügend Indizien und Selbstbezichtigungen wie die der Leichtathleten Ralf Reichenbach, Gerd Steines, Alwin Wagner und Manfred Ommer. Aber die Grundhaltung derer, die dagegen waren, war naiv. Ich war auch naiv. Ich habe gefordert, man solle keine ständige Kommission schaffen, man solle eine Ad-Hoc-Kommission zur Doping-Bekämpfung einrichten, damit es bereits einen Termin gibt, zu dem deren Arbeit zu Ende sei. Sehr schnell musste ich erkennen, dass Doping ein stabiles, systemimmanentes Dauermerkmal des Leistungssports geworden ist.

...

Es wurde schon damals indirekt deutlich, dass vom organisierten Sport nach außen das Spiel des sauberen Hochleistungssports gespielt wurde, und nach innen hat man eine andere Moral entwickelt. Werner Göhner war Schatzmeister des Nationalen Olympischen Komitees und bespielte nach außen hin diese Bühne. Intern hatte sich seine Sportart, der Radsport, längst darauf geeinigt, dass er eine Medikamenten-Sportart war. Er hatte mit der Tour de France ein unlösbares Problem. Man muss sich vorstellen: Rudi Altig wurde damals Bundestrainer! ...



1983 ergänzende Stellungnahme

 

1983 sahen sich DSB und NOK genötigt, die Grundsatzerklärung zu bestätigen, sich 'uneingeschränkt' dazu zu bekennen. In einer Stellungnahme verabschiedet der Hauptausschuss des DSB eine ergänzende Stellungnahme, der am 5.11.1983 die Mitgliederversammlung des NOK zugestimmt hat. Darin werden vor allem Forderungen und Maßnahmen genannt, mit deren Hilfe eine schnellere inhaltliche Umsetzung der Grundsatzerklärung von 1977 gewährleistet werden soll.

 








 

Beide Grundsatzerklärungen galten bis zur Wiedervereinigung als maßgebliche Richtschnuren des Handelns und Argumentierens. Insbesondere die Politik bezog sich immer wieder auf diese Grundsätze, wie es Kleine Anfragen von Parteifraktionen des Deutschen Bundestag belegen.

Die Umsetzung der Grundsätze in der Praxis scheint aus späterere Sicht zweifelhaft. Einiges deutet daraufhin, dass nach den Erklärungen Ruhe in die öffentliche Dopingdebatte einkehrte, zumal von Sportfunktionärsseite (Willi Daume) Schweigen angemahnt wurde. Das Problem war damit aber keinesfalls gelöst sondern brodelte unter der Decke heftig weiter.

Ein Beispiel für den Umgang mit den Leitsätzen ist die Testosteronforschung der Jahre 1985 bis 1990. In den Richtlinien heißt es:

 





Diese Testosteronforschung führte nach Bekanntwerden zu heftigen Auseinandersetzungen. Auch die Bundesregierung sah sich zu Erklärungen und Rechtfertigungen genötigt. Bis heute sind die Hintergründe nicht vollständig offengelegt:

>>> Testosteronforschung von 1985-1990



parlamentarische Bezüge:







 

Eine umfangreiche Darstellung der Doping-Diskussion in der Bundesrepublik nach den Dopingvorgängen während der Olympischen Spiele 1976 findet sich hier:

>>> Singler/Treutlein, Doping im Spitzensport, S. 220 ff

 

Darin wird auch ausführlich auf die Debatte im Sportausschuss des deutschen Bundestages 1977 eingegangen, in der die gesamte Bandbreite der Meinugen deutlich wurde:

>>> Öffentliche Sachverständigen-Anhörung vor dem Sportausschuss 1977

 

>>> siehe auch zur Historie westdeutscher Sportärzte

 

 

Maki, April 2010


Gazzetta durchsuchen:




Dokumente

1959 Prokop, Ludwig: Doping
1959-1970 W.Aeschimann: Dopingdiskussionen am Beispiel von Dianabol (1959–1970)
1967 Ziegler, Karl: Doping im Sport
1967 ZDF-Sportspiegel
1968 Prokop, Ludwig: Chemische statt Olympische Spiele?
1969 Steinbach, Manfred: Doping
1969 Berendonk, Brigitte: Züchten wir Monstren?
1970 Rosseck/Mellerowicz: Nebenwirkungen der Anabolika
1970 / 1977 Rahmenrichtlinien des DSB zur Dopingbekämpfung
1972 Dopingempfehlungen in der ehemaligen Sowjetunion
1972/1973 Anabolic steroids at the 1972 Olympics!
1973 Bauersfeld et al. Anabolika-Studie
1977 Berendonk, Brigitte: Der Sport geht über den Rubikon
1977 das aktuelle Sportstudio 5.3. und 26.3.1977
1977 Franke, Werner: Anabolika im Sport (u. Antwort Keul/Kindermann)
1977 Dotzert, Ludwig: Ein Geruch von Apotheke
1977/1983 DSB/NOK Grundsatzerklärung für den Spitzensport
1978 Berendonk, Brigitte: Brutalisierung im Frauensport
1986 BISp Antidoping-Broschüre
1987 Sportler/innen Umfrage
1988 DGSP: Erklärung zur medikamentösen Behandlung von Sportlern
1988 NOK Mitgliederversammlung Beschlüsse
1988/1989 Weltantidoping-Konferenzen: Intern. Olympische Antidoping Charta
1987/1988/1989 Beschlüsse Sportministerkonferenz
1989 Neues Forum Leipzig: Zur Ethik und Moral des Sports
1989 IOC Arbeitstreffen Rom, Beschlüsse
1989 Richter, Horst-Eberhard: Die Doping-Connection
1990 BAL-Antidoping-Erklärung
1991 Bericht der Unabhängigen Dopingkommission (Reiter-Kommission)
1991/2007 Erklärungen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft
1991 DSV Erklärungen zur Anstellung dopingbelasteter Ex-DDR-Trainer
1991 ad-hoc-Kommission, Empfehlung Trainer Biathlon
1992 WSV Anti-Doping-Symposium
1993 Franke, Werner: Verantwortung und Schuld der Forscher, Runder Tisch DLV
1993 DSB Rahmen-Richtlinien zur Bekämpfung des Dopings
1994 Dopingkontrollsystem ADK von DSB/NOK, Trainingskontrollen
1975-1998 Tony Fitton 'The Godfather'
1998 ad-hoc-Kommission: Nachwehen Franke - von Richthofen
2000 Kölner Erklärung "Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler gegen Doping"
2001 DSB Rahmen-Richtlinien zur Bekämpfung des Dopings
2003 DSB Rahmenrichtlinien zur Bekämpfung des Dopings
2007 Wüterich/Breucker Streichung Dopingrekorde
2007 BMI ABSCHLUSSBERICHT PROJEKTGRUPPE SONDERPRÜFUNG DOPING
2008 Schmidt, Heinicke: screening der totalen Hämoglobinmenge bei Triathleten und professionellen Radrennfahren 1997-1999
2009 Abschlussbericht Freiburger Expertenkommission
2009 Bundesärztekammer, Stellungnahme 'Doping und ärztliche Ethik'
2009 Laudatio Digel Ehrendoktorwürde Schäuble
2009 DSV: Abschlussbericht der Kommission „DDR-Doping"
2009 Zentrale Ethikkommission: Doping und ärztliche Ethik
2011 / 2007 DGSP: Doping im Leistungssport in Westdeutschland
2012 Entzug der Approbation von Ärzt(inn)en und Apotheker(inne)n wegen Mitwirkung bei Doping
2010/2013 Forschungsprojekt Doping in Deutschland
2013 Braun, Jutta: Brandenburg Aufarbeitung der Geschichte...
2013 Geipel, Ines: Der Sport in Brandenburg...
2013 Werner-Franke-Archiv
2013 BISp-Studie: Dysfunktionen des Spitzensports
2007-2015 Doping-Opfer-Rente
2014 DOSB Abschlussbericht Steiner-Kommission
1977-2017 Doping-Beschlüsse Sportministerkonferenz
2002 / 2016 Doping-Opfer-Hilfe-Gesetz - Diskussion, Texte
2016 Einzelgutachten Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin


Dt. Bundestag

2017 Kleine Anfrage 'Entschädigung der Opfer des DDR-Zwangsdopings '
2017 Sportausschuss Öff. Anhörung "Konsequenzen aus dem McLaren-Report"
2014, 2017 Dt. Bundestag 13. Sportbericht
2016 Sportausschuss Öffentliche Anhörung zum Thema "Reform der Spitzensportförderung"
2015 Anti-Doping-Gesetz
2014 Sportausschuss Öffentliche Anhörung Spitzensportreform 13.10.2014
2014 Kleine Anfrage 'Doping in Deutschland...', Drucksache 18/ 683
2013 BMI Expertengespräch zur Dopinggesetzgebung am 26. September 2013
2013 Antrag Doping-Opfer-Rente
2012 Evaluierungsbericht Gesetz Doping im Sport (DBVG)
2011 Kleine Anfrage 'Die Bedeutung des Sports ...'
2011 BMI Sportausschuss, Arbeitsschwerpunkte der WADA, Antidoping im intern. Vergleich
2010 Dt. Bundestag 12. Sportbericht
2009 Nationaler Dopingpräventionsplan
2009 BMI Sportausschuss „Medikamentenmissbrauch im Freizeit- und Breitensport“
2008/2009 Dt. Bundestag 'Gendoping'
2008 BMI Sportausschuss, Fördermittel BDR
2007 BMI ABSCHLUSSBERICHT PROJEKTGRUPPE SONDERPRÜFUNG DOPING
2006 BMI Maßnahmenpaket der Bundesregierung gegen Doping im Sport
2006 Dt. Bundestag 11. Sportbericht
2006 BMI Sportausschuss, Öffentliche Sachverständigenanhörung Doping
2002 Doping-Opfer-Hilfe-Gesetz - Diskussion, Texte
2002 Dt. Bundestag 10. Sportbericht
2012 Entzug der Approbation von Ärzt(inn)en und Apotheker(inne)n wegen Mitwirkung bei Doping
2001 BMI Sportausschuss, Anhörung Dopingopfergesetz
1999 Dt. Bundestag 9. Sportbericht
1999 Dt. Bundestag 'Doping im Spitzensport und Fitneßbereich'
1995 Dt. Bundestag 8. Sportbericht
1994 Anti-Dopingbericht der Bundesregierung
1994 Bericht Enquete-Kommission SED-Diktatur
1993 Sportausschuss/Enquete-Kommission, Öffentl. Anhörung: Sport in der DDR
1991 Testosteronforschung 1985-1990
1990 Dt. Bundestag 7. Sportbericht
1990 Dt. Bundestag 'Situation der Mädchen und Frauen im organisierten Sport'
1988/1989 Dt. Bundestag 'Entwicklung und Förderung des Spitzensports'
1987/1988 Dt. Bundestag 'Maßnahmen zu Doping im Sport'
1987 Sportausschuss, Öffentliche Sachverständigen-Anhörung 'Humanität im Spitzensport'
1987 Dt. Bundestag 'Humanität im Leistungssport'
1982/1986 Dt. Bundestag 5. und 6. Sportbericht
1981 Dt. Bundestag ''Ergebnisse des XI. Olympischen Kongresses in Baden-Baden...'
1979 Dt. Bundestag 'Leistungssportförderung und Dopingmißbrauch...'
1978 Dt. Bundestag 4. Sportbericht
1977 Sportausschuss, Öffentli. Sachverständigen-Anhörung (Doping)
1977 CDU/Schäuble-Stellungnahme Anhörung Sportausschuss
1977 Dt. Bundestag, Fragestunde - Antworten zu Montreal und Doping, 17.3.1977
1976 Sportausschuss 17.3., Teil 2 Sportmedizin
1976 Dt. Bundestag 3. Sportbericht
1973 Dt. Bundestag 2. Sportbericht


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