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BRD / DDR - Vergangenheit



1992 Anti-Doping-Symposium des Westdeutschen Schwimmverbandes

Innerhalb des Westdeutschen Schwimmverbandes bemühten sich engagierte Dopinggegner 1992 um Informationen und Aufklärung über das Dopingproblem. Hintergrund war die breite Diskussion um die Wiedervereinigung des deutschen Sports und das damit verbundene wachsende Wissen über das DDR-Dopingsystem:

>>> Wendezeit III: 1992 bis 1993, im Zeichen des Ost-West-Konfliktes

 

Für den 22. August 1992 luden sie unter Regie des WSV-Düsseldorf in Düsseldorf zu einem Antidoping-Symposium ein. Auf dem Podium fanden sich erfahrene Sportler/innen und Funktionsträger aus verschiedenen Sportarten, nicht von ungefähr aus der Leichtathletik und dem Radsport. U.a. saßen Liesel Westermann, die in den 70er Jahren schon die Dopingpraktiken in der Leichtathletik angeprangert hatte und darauf auch in einem Buch eingagangen war, Udo Hempel, ehemaliger Radsportbundestrainer, NRV-Radsportverbandsarzt Dr. med. Michael Misterowicz, Prof. Gerhard Treutlein von der Universität Heidelberg auf dem Podium. Auch der kürzlich zurückgetretene Antidopingbeauftragte des DSV Harm Beyer war anwesend und hielt mit seine Meinung nicht zurück: "Es sei doch eine Ignoranz der Tatsachen wenn die Dopingjäger meinen, es sei seinerzeit nur in der verblichenen DDR und in den Ostblockstaaten gedopt worden. "Weltweit wurde und wird auch in der westlichen Welt gedopt. In Anbetracht der Einflüsse von Kommerz und damit dem Zwang zum absoluten Erfolg trete ich für die Freigabe von leistungsfördernden Mitteln unter ärztlicher Aufsicht ein!""

 

>>> Bericht über das Symposium

 





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