rollende räder | bunte bilder

ein cycling4fans blog von maniroller

einmal kurz angebraten

Dienstag 8. September 2009 von maniroller


Tour de France: Rund um Sancerre

Faden verloren? Hier simma wieda: an der Loire. Also ab aufs Rad, aus dem lauen Schatten des Campingplatzes bei kühlen 20°C am Ufer der Loire nix wie rein in den Weinberg. Da stehen 33°C, die sich vor einer Wand aufgebaut haben: lecker steil und lecker Wein, der allerdings sollte kühl sein.

Oben angekommen wird es etwas weniger bratig, und vor allem: Was für ein geniales Radfahrgebiet sich da wieder ausbreitet! Erneut gibt es ein dichtes Netz wunderbarer kleiner Sträßchen, so gut wie frei von Autoverkehr und in tollem Zustand. Natürlich fängt man sich in Frankreich hübsche Asphalt-Tattoos wenn man auf der Straße stehenbleibt, den Fehler macht man nur 1x. Die ersten Schlösser tauchen ganz beiläufig am Straßenrand auf …
Übrigens gibt es im Umfeld der Loire die wunderbaren Auswirkungen einer landesweiten Kampagne besonders intensiv zu bewundern: in den vergangenen Jahren wurden in Frankreich Wildblumenaussaaten subventioniert, welch charmante Idee …!

Hier gibt es Karte und Profil einer Beispiel-Tour mit knapp über 90 km und 800 hm, selbstverständlich führte sie auch über die Brücke über die Loire ….

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die brücke über die loire

Sonntag 16. August 2009 von maniroller


Tour de France: erwischt!

Am  frühen Nachmittag des 15. Juli 2009 überqueren ein Belgier und ein Pole in Pouilly-sur-Loire auf einer abenteuerlich aussehenden Brücke eben jenen Fluss. Auf der Wasseroberfläche dümpeln Kanuten in bunten Booten und winken. Glücklicherweise wird diese Szene aus einem Hubschrauber gefilmt und fast zeitgleich (wenn auch nur nebenbei) via TV auf meine Arbeitsnetzhaut geworfen. Dazu rezitiert Ulli Jansch über Sancerre.
Da hats mich erwischt. Und zwar sowas von, dass ich knapp 2 Wochen nach dem Fahrerfeld der Tour de France selber die Loire erstmals auf dem Rad überquere – auf eben jener Brücke. Hatte was, so bekloppt das klingt …

Das alles spielt sich unweit von Sancerre ab, einem mir bis dahin unbekannten bekannten Weinort am Mittellauf der Loire. Ein durchaus spannendes Städtchen, nahe beim Fluss auf einem Hügel gelegen. Schick, alt und nicht gerade untouristisch. Trotzdem charmant. Und lecker. Essen kann man auch, dass es eine Freude ist.
Unten im Tal lümmelt sich die Loire ganz entspannt. Als Kanute sollte man jedoch jederzeit mit Fußgängern rechnen.
Aber da war ja noch was: die Brücke. Mittlerweile weiß ich: die hat was, und das nicht nur im Fernsehen …

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rund um villersexel

Mittwoch 12. August 2009 von maniroller

Tour de France, Villersexel Teil 2

Hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt, gibt es eine Vielzahl kleiner und kleinster Straßen und Sträßchen in – für französische Verhältnissse – erstaunlich gutem Zustand. In der Woche begegnet man eher Traktoren als PKWs, aber auch das ist selten.
Interessanterweise gibt es auch so gut wie keine Radfahrer, dabei geht hier einiges. Vom entspannten Dahingondeln bis zum Höhenmetersammeln im Sägezahnprofl ist alles drin. In beiden Fällen ein Erlebnis:  die Vielzahl an Bächen, Teichen, Seen und Flüsschen am Boden und die regionale Kirchturmdachmode, etwas weiter oben angesiedelt. Haute Saone – ein Geheimtipp …?

Zur Info hier Profil und Kartenausschnitt einer Beispieltour mit gut 80 km und 630 hm

Profil rund umVillersexel
Kartenvorschau Villersexel

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im schatten der ballons

Dienstag 11. August 2009 von maniroller

Tour de France, die andere Version

Während die Profiradler sich in der 4. Juliwoche an die letzte Woche der Rundfahrt und auf den Weg in die Alpen machten hieß es bei uns: Aufbruch Richtung Elsaß. Nun werde ich wohl nie ein Pässefahrer – und schon gar kein Pässesammler. Logisch also, dass die Räder den Col de la Schlucht im Elsass auf dem Autodach erklimmen. Fast genau so logisch, dass die Gegend, zumindest unter Radfahraspekten, für uns mit zunehmender Entfernung zu den Vogesen interessanter wird.

Schließlich landen wir auf dem beschaulich-schönen Campingplatz von Villersexel, der vor einigen Jahren schon einmal für eine Nacht unser Zuhause war. Was wir damals nicht ahnten und nun entdecken: wie schön es rund um den Ort ist, dabei eigentlich ziemlich unspektakulär, ruhig und verschlafen. Wie gemacht zum Radfahren …

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